Press Release
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Retrouvé, presque perdu
- Bodensee Festival
Martin Preisser, Thurgauer Tagblatt, 21.5.2002
Überzeugende Thurgauerin
Mit sehr genau austarierten Abläufen, konzis
in der Aussage und einem Schuss Fröhlichkeit, beschwingt und
kraftvoll zugleich verlor sich Rebekka Bogomolec ans volle, helle
Leben, wird dann aber auch eingeholt von unerwarteten Gefühlen.
Die Weg-Suche in der Polarität des Lebens gelang der jungen Thurgauerin
tänzerisch ausdrucksstark, in den Szenen der prallen Vitalität
besonders gelöst. Bogomolecs Tanz hat einen starken Touch Natürlichkeit,
der den modernen Ausdrucksformen etwas Spontanes, Gewinnendes zurückgibt.
Ephémère
Louise Jochims, Thurgauer Tagblatt, 8.Oktober 2002
Suche nach Harmonie
Rebekka Bogomolec, Förderpreisträgerin
der Internationalen Bodenseekonferenz 2001, und ihre
Schwester Xenia zeigten in ihrem Tanz die Komplexität einer
schwesterlichen Beziehung auf, die Suche nach Glück und Harmonie,
die jedoch flüchtig und vergänglich sein kann. «Wir
arbeiten», sagten sie im Gespräch, «bewusst sehr
intuitiv und das Konkurrenzdenken verschwindet immer mehr.»
Diese sehr positive Beziehung hat sich in ihrem ausdrucksstarken
Tanz deutlich bemerkbar gemacht.
Brigitte Elsner-Heller, Thurgauer Tagblatt, 29. März 2003
Erst mit «Ephémère», was immerhin «vergänglich»
bedeutet, treten wieder zwei Schwestern zueinander in Beziehung,
wobei die Schwestern Rebekka und Xenia Bogomolec auch auf eigene
Erfahrungen zurückgriffen. Momente der Zuneigung oder Aggression
werden mit schöner Regelmässigkeit abgelöst durch
Phasen des Einverständnisses bis in die kleinste Bewegung.
Zu deuten wäre dies auch im Sinn zweier Aspekte einer Persönlichkeit,
die männlich oder weiblich, wild und sanft sein kann und sich
nicht immer in Einklang mit sich selbst befindet.
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