Press Release
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Fe-Male
Martin Preisser, Thurgauer Tagblatt, 26.
Oktober 2004
Virtuose Paararbeit
Rebekka Bogomolec (Trägerin des Förderpreises
der Internationalen Bodenseekonferenz 2001) wandte sich mit Mirjam
Müller in «Allegria» virtuos und sehr präzis
verästelt dem Thema Freude zu. Hier wird Tanz reine Ästhetik.
Beide Tänzerinnen lebten die Spannung horizontal-vertikal gekonnt
zwischen sich aus, oft auch mit schmunzeln machender Kontaktarbeit.
Mit intensiver Eleganz gingen Rebekka Bogomolec und Mirjam Müller
daran, auch Revierkämpfe, zwei höchst drahtigen Wildkatzen
gleich, unter Frauen auszufechten. In Anziehung und Abstossung,
impulsiv und instinktiv, und mit hohem synchronem Können. Überraschend
auch, dass Bogomolec und Müller das Mimische, ja bisweilen
Clowneske, in ihren Bewegungsstil integriert haben.
(jo), Bote vom Untersee und Rhein, 26. Oktober 2004
Tanz als Bewegung, Ausdruck und Stimmung
Der zweite Teil von «Fe-Male» heisst «Allegria»
oder «Freude». Die Choreographie stammt von Rebekka
Bogomolec. Sie tanzt zusammen mit Mirjam Müller. Die Düsterkeit
des ersten Teils hat sich in Freude verwandelt oder wird wenigstens
als Kontrast dazu gesetzt: Leben ist nicht nur Düsterkeit.
Zwei junge Frauen, die miteinander tanzen, herumalbern, gelöst,
entspannt. Selbst wenn Momente wie Schadenfreude oder leichte Konkurrenz
auftreten. Sie begeistern mit ihren fliessenden, schönen, temperamentvollen
Bewegungen.
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